Nachhaltigkeit
Mehr Nachhaltigkeit dank neuem Branchenprogramm

Wie bei allen anderen Äpfeln der Schweiz, so wird auch beim Anbau von Pink Lady auf Nachhaltigkeit geachtet. Dies garantiert das Branchenprogramm «Nachhaltigkeit Früchte». Das Programm umfasst 90 Massnahmen, die beim Anbau von Äpfeln und Birnen angewendet werden. Wer Schweizer Äpfel und Birnen kauft, unterstützt die Umwelt und die einheimische Produktion.

Seit der Anbausaison 2022 werden Äpfel und Birnen in der Schweiz noch nachhaltiger angebaut als in den Jahren davor. Dafür hat der Schweizer Obstverband mit seinem Branchenprogramm «Nachhaltigkeit Früchte» gesorgt. Damit soll den gestiegenen Anforderungen von Konsumierenden, Gesellschaft, Markt und Politik Rechnung getragen werden. Mit «Nachhaltigkeit Früchte» gelten die gleichen Anforderungen an die Produktion in der ganzen Schweiz.

 

Alle Seiten profitieren

Dank dem neuen, nationalen Branchenprogramm investiert die Produktion massiv in einen noch nachhaltigeren Anbau, der Handel entschädigt diese dafür mit einem fairen Preis. Es profitieren Umwelt, Produktion und Konsumierende. Der Einsatz von Pflanzenschutzmittel wird massiv reduziert, die Böden noch schonender genutzt und das Wasser zielgerichtet genutzt. Die Konsumierenden erhalten ausgezeichnete Äpfel und Birnen, die sie mit einem noch besseren Gewissen konsumieren können.

Das Nachhaltigkeitsprogramm sieht rund 90 Massnahmen in allen drei Dimensionen (Ökologie, Ökonomie und Soziales) der Nachhaltigkeit vor. Primär geht es um den schonenden Umgang mit Ressourcen und die Reduktion von Emissionen. Zu den Zielen des Programms gehören die Halbierung der Risiken beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, die CO2-Reduktion und die Verdoppelung der Artenvielfalt.

 

Alternativen für Pflanzenschutzmittel

Anstelle von Pflanzenschutzmitteln kommen zum Beispiel Insektennetze zum Einsatz oder auch die Verwirrungstechnik mittels Pheromonen, damit männliche Schädlinge die Weibchen nicht finden und sich nicht paaren können. Auch Nützlinge werden eingesetzt, damit Schädlinge ohne die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln bekämpft werden können.

Der ökologische Fussabdruck soll zum Beispiel durch den Einsatz von E-Fahrzeugen reduziert werden. Hinzu kommt die Produktion von erneuerbaren Energien auf dem Betrieb oder der Anschluss an Fernwärme. Um die Artenvielfalt zu erhöhen, kommen zum Beispiel Nistkästen zum Einsatz oder auch Bienenkästen. Nützlinge werden generell gefördert.